Weniger islamfeindliche Straftaten

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Die Zahl der Straftaten gegen Muslime und Moscheen ist zu Jahresbeginn auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken. Im ersten Quartal 2019 registrierten die Behörden insgesamt 132 Vorfälle. In den ersten drei Monaten des Vorjahres waren es noch 196 Vorfälle, im ersten Quartal 2017 wurden noch 221 Fälle gezählt. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Die Zahlen haben laut Bundesregierung jedoch vorläufigen Charakter, sie könnten durch Nachmeldungen noch höher liegen.

Zu den islamfeindlichen und antimuslimischen Vorfällen zählen etwa Volksverhetzung, Beschimpfung und Beleidigung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Vier Menschen wurden im ersten Quartal 2019 verletzt, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 17 Verletzte.

Auch auf Jahressicht sinkt die Zahl der islamfeindlichen Straftaten: Im Gesamtjahr 2017 wurden 950 Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen erfasst, 2018 waren es 824.

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