Verordnung über berufsbezogene Sprachförderung

Ab dem 1. Juli wird die berufsbezogene Förderung deutscher Sprachkenntnisse zum Regelinstrument. Laut einem jetzt gefassten Beschluss des Bundeskabinetts soll so das sogenannte „Gesamtprogramm Sprache“ systematisch verbessert werden, um eine optimale Sprachvermittlung zu gewährleisten.

Zur Begründung verweist die Regierung darauf, dass die Chancen von Neuankömmlingen auf dem deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt steigen, wenn sie der deutschen Sprache mächtig sind. Insbesondere mit Blick auf die Anforderungen des hiesigen Arbeitsmarkts sei die berufsbezogene Sprachförderung ein wichtiger Bestandteil von Integrationsmaßnahmen, erläuterte das Kabinett.

Die bisher dafür eingesetzten Finanzierungsmittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds. Diese Finanzierung läuft jedoch zum Jahresende 2017 aus. Danach sollen ausschließlich Bundesmittel die berufsbezogene Sprachförderung finanzieren und somit als festes Regelinstrument in die Arbeitsmarktintegration integrieren.

Zurück