Telefonhotline für ‚besorgte Bürger‘

Um mit Menschen, die wegen zuwandernden Menschen wie Asylbewerbern oder geflüchteten Menschen besorgt, überfordert oder auch abgeneigt sind, ins Gespräch zu kommen und ihnen mögliche Ängste zu nehmen, gründetete der Gießener Student Ali Can den Verein Interkultureller Frieden und eine Telefon-Hotline. Auf der Website http://interkulturell-leben.de/ kann man sich über das Projekt näher erkundigen. Die Telefon-Hotline wurde vor allem für Bürger gegründet, die Fragen haben oder dem Zuwachs an Flüchtlingen kritisch gegenüber stehen. Ali Can, selbst als Flüchtling nach Deutschland gekommen, möchte so versuchen, Sorgen und Ängste aufzufangen und die Vielfalt der Kulturen zu erklären. Die Hotline für ‚besorgte Bürger‘ soll ein Gespräch mit jemandem ermöglichen, der in der Lage ist, viele Dinge aus einer anderen Perspektive zu erläutern. Kernpunkt ist, dass ‚besorgte Bürger‘ nicht umgehend als ‚Nazis‘ oder ‚Rassisten‘ abgestempelt werden, nur weil sie sich kritisch äußern. So steht für ihn und seine Mitstreiter die Kommunikation im Vordergrund, welche zwar kritisch, aber dennoch menschlich und fair zugehen muss. Es sei wichtig, Einheimische, die uninformiert sind, zu informieren und ihnen die Überforderung mit der Thematik zu nehmen, so der Anspruch des Vereins Interkultureller Frieden.

Weitere Infos

Ali Can ist immer mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr zu erreichen. Jeder kann die Nummer wählen, bleibt anonym und kann so lange mit Ali Can sprechen wie der Anrufer es möchte.

Die Telefonnummer findet man hier:

Zurück