NRW stärkt Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe

Mit  einem speziellen Programm will die Landesregierung Nordrhein-Westfalens künftig Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit unterstützen. Denn dieses ehrenamtliche Engagement im Flüchtlingsbereich sei unverzichtbar und nicht hoch genug zu würdigen, heißt es in der Förderkonzeption. Zudem will die Landesregierung nach eigener Aussage mit dem neuen Programm dazu beitragen, Flüchtlingen einen guten Start in ihrem Zufluchtsland zu ermöglichen und ihnen Zugänge zur Gesellschaft zu eröffnen. Im Rahmen des Flüchtlingsgipfels auf Einladung von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am 20. Oktober 2014 in Essen hatte sich das Land Nordrhein-Westfalen dazu verpflichtet, die Förderung des Ehrenamtes über die kommunalen Integrationszentren, insbesondere bei der Vermittlung von Sprachförderungen für Kinder, Jugendliche und Familien zu stärken.

Nach dem Förderkonzept können ehrenamtliche Angebote grundsätzlich in unterschiedlichen Bereichen unterstützt werden. Dazu zählen auch der Einsatz von ehrenamtlichen Sprachpaten, Sprach- und Leseangebote oder die Einrichtung von Spielgruppen. Für die ehrenamtlich Tätigen ist eine direkte fachliche Unterstützung in Form von begleiteten Teamsitzungen, Treffen sowie die Erstattung von Auslagen möglich.

Zurück