Mehr EU-Ausländer in Deutschland

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In Deutschland leben 4,8 Millionen Menschen, die die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Landes haben. Im Vergleich zu 2008 hat sich ihre Zahl etwa verdoppelt, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden mitteilte.

Die gute wirtschaftliche Lage und der Bedarf an Arbeitskräften haben Deutschland für EU-Bürger attraktiv gemacht.

Die Zugewanderten stammen insbesondere aus Südeuropa und den östlichen EU-Mitgliedsstaaten, für die in den Jahren 2011 und 2014 geänderte gesetzliche Regelungen in Kraft getreten sind. Die größten Bevölkerungsgruppen mit einer anderen EU-Staatsangehörigkeit kommen aus Polen (860.000), Rumänien (696.000) und Italien (644.000). Danach folgen Kroatien (396.000) und Griechenland (363.000). Insgesamt machen die Mitbürger aus allen EU-Staaten etwa 44 Prozent aller in Deutschland lebenden Zugewanderten aus.

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