19.000 Anträge für Maßnahmen zur Flüchtlingsintegration

Bis zum 16. Januar 2017 sind knapp 19.000 Plätze für Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) beantragt und 13.000 genehmigt worden. Das teilte die Bundesregierung jetzt in ihrer Antwort (18/11039) auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag mit. Der zufolge weiß die Bundesregierung jedoch nicht, wie viele Asylsuchende bisher eine Flüchtlingsintegrationsmaßnahme begonnen haben. Derartige teilnehmerbezogene Daten würden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) nicht erfasst, heißt es in der Antwort zur Erklärung. Die BA führt das Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ im Auftrag der Bundesregierung durch.

Mit dem Programm will die Bundesregierung Teilnehmer während ihres Asylverfahrens niedrigschwellig an den Arbeitsmarkt heranführen. Als Ziel  des  Arbeitsmarktprogramms  „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“  gibt die Regierung an, während des laufenden Asylverfahrens ein Angebot zu machen, das Asylsuchenden rasch eine sinnvolle und gemeinwohlorientierte Beschäftigungsmöglichkeit bietet. Dieses Angebot ist demnach unabhängig von der Herkunft und der Staatsangehörigkeit der teilnehmenden Personen. Angestrebt wird, 100.000 solcher FIM zu schaffen.

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