EHC lädt Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer zu gemeinsamem Sommerfest

„Vielen Dank, Deutschland!“ Mit diesen wenigen Worten fasste jetzt ein afghanisches Flüchtlingsmädchen eine Vielzahl von Empfindungen zusammen, die beim Sommerfest von European Homecare (EHC) in Crimmitschau nicht nur sie bewegten. Darin kam sicher die Freude darüber zum Ausdruck, einen unbeschwerten Tag mit vielen neuen Eindrücken erleben zu dürfen: sei es beim bislang noch nicht gekannten Minigolf oder bei der Fahrt mit der Gartenbahn. Der Dank des Kindes dürfte aber auch all den ehrenamtlichen Helfern gegolten haben, die den Mitarbeitern von European Homecare vor Ort nach Kräften helfen, das Leben der Asylsuchenden zu erleichtern, wie Karsten Brückner, Leiter der EHC-Wohneinrichtungen in Werdau und Crimmitschau betonte. Ihre Arbeit zu würdigen war ein Thema des fröhlichen Nachmittags.

Zum anderen wollten die Organisatoren von EHC Helfer, Verantwortliche und Betroffene in geselliger Runde zusammenbringen, um auch über Sprachgrenzen hinweg den Kontakt untereinander und damit das Verständnis für einander zu vertiefen. Was offenbar Früchte trug: Denn Bodo Schulze, Chef der Wohnungsgenossenschaft Crimmitschau, brachte die Möglichkeit ins Gespräch, dass in die Wohnungen der Genossenschaft auch Flüchtlingsfamilien einziehen könnten. Und Crimmitschaus Oberbürgermeister Holm Günther versicherte, dass an der schnellstmöglichen Einrichtung von Arbeitsprojekten für die Flüchtlinge gearbeitet werde.

So brachte das EHC-Sommerfest nicht nur einen unbeschwerten (Feier-) Tag für die Flüchtlinge und ihre ehrenamtlichen Betreuer, sondern auch die Aussichten auf weitere Verbesserungen für die Zukunft der Schutzsuchenden.

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