Bayerische Grenzpolizei: Fünf Zurückweisungen in sechs Monaten

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In den ersten sechs Monaten seit ihrer Gründung hat die bayerische Grenzpolizei 37 Schleuser gefasst und 696 unerlaubte Einreisen registriert. Bei Kontrollen direkt an der deutsch-österreichischen Grenze haben die bayerischen Grenzpolizisten bisher 15 Personen wegen illegaler Einreise aufgegriffen, die an die Bundespolizei überstellt wurden, fünf von ihnen wurden abgewiesen. Der Schutz vor illegaler Migration macht nur einen kleinen Anteil an der Arbeit der Grenzpolizei aus. Insgesamt verzeichneten die Beamten rund 12.500 Straftaten, Verkehrsdelikte und Fahndungstreffer.

Die bayerische Grenzpolizei wurde im Juli 2018 gegründet, um illegale Migration zu bekämpfen. Sie befasst sich in erster Linie mit der sogenannten Schleierfahndung, sie kontrolliert auf den Hauptverkehrsstrecken aus dem Ausland und ins Ausland Reisende ohne konkreten Verdacht. Die Beamten dürfen jedoch nur mit Erlaubnis oder auf Anforderung des Bundes tätig werden, unabhängig darf die Grenzpolizei nicht handeln.

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